Tag-Archiv | Lesen

Top Ten Thursday #83

Diese Woche schaffe ich es doch tatsächlich mal wieder pünktlich zum Top Ten Thursday der lieben Alice. Heute geht es nicht um Bücher an sich, sondern um das Lesen, denn das Thema heißt heute:

 Eure 10 (guten/schlechten) Angewohnheiten (Zwänge) in Bezug auf Bücher

 

  1. Ich kann Knicke im Buchrücken absolut nicht leiden! Böse Zungen behaupten, es sei ein Wunder, dass ich meine Bücher überhaupt noch lesen kann, weil ich sie halb zugeklappt lese, aber diese Knicke stören mich nun mal. Und wie Alice nehme ich den Schutzumschlag eines Buches zum Lesen ab. Auch wenn der eigentlich das Buch schützen soll, ich finde Flecken oder Risse im Umschlag schlimmer. Sprich: meine Bücher sehen nach dem Lesen noch aus wie neu.
  2. Serien habe ich am liebsten im selben Format. Ändert sich etwa die Größe der Bücher mitten in der Reihe oder sogar die Erscheinungsart von Hardcover auf Taschenbuch oder umgekehrt, dann ärgert mich das. Zum Beispiel der englische Schuber(!) der Sookie Stackhouse-Reihe: da sind die ersten 2 Bände in diesen neuen True Blood-Covern, der Rest ist gezeichnet. Wer denkt sich denn so was aus, mitten in einem Schuber?
  3. Beim Lesen muss ich mich auf das Lesen konzentrieren. Ich kann nebenher weder fernsehen noch Musik hören. Auch im Auto kann ich nicht lesen, da wird mir schlecht.
  4. In der Straßenbahn oder im Bus achte ich immer darauf, was die Menschen um mich herum lesen. Da wird sich schon mal der Hals verrenkt, um einen Blick auf das Cover erhaschen zu können. Eine Angewohnheit, die übrigens durch die bösen Ebook-Reader sehr erschwert wird!
  5. Ich rieche gerne an neuen Büchern und streichle über das Cover, vor allem wenn es eines dieser tollen Soft Touch-Cover ist.
  6. Meine Bücher verleihe ich nur an ausgewählte Personen; eigentlich nur an meine beste Freundin, meinen Partner, meine Schwester und meine ehemalige Chefin. Ich möchte meine Bücher nämlich so zurückbekommen, wie ich sie verleihe – da bin ich pingelig.
  7. Wenn ich verschiedene Ausgaben zur Auswahl habe, kaufe ich nicht die billigste, sondern die mit dem schönsten Cover. Daher lese ich auch so gerne englische Young Adult novels – die haben so tolle Titelbilder!
  8. Ich kaufe mehr Bücher, als ich vermutlich jemals lesen kann: aber wer von uns tut das nicht?
  9. Ich kann mich nur schwer von gelesenen Büchern trennen, selbst wenn ich sie gar nicht so gut fand.
  10. Wenn ich mich beim Lesen extrem konzentriere, mache ich angeblich Geräusche – behauptet mein Freund. (Ich glaube das ja nicht.^^)

Nachdem ich jetzt tiefe Einblicke in meine Lese-Seele gewährt habe, will ich noch schnell das Thema für die nächste Woche verraten. Das schließt sich eigentlich ganz gut an, denn es lautet: „10 Vorurteile gegen Leser, die Schwachsinn sind“.

Top Ten Thursday #51

Auch diese Woche gibt es wieder eine neue Frage bei der lieben Alice – eine sehr schöne, wie ich finde.

10 Dinge, die ihr zum Lesen braucht

1. Ruhe

Ich lese nicht gerne, wenn es um mich herum laut ist, da kann ich mich einfach nicht auf das Lesen an sich konzentrieren. Deswegen läuft auch keine Musik oder der Fernseher im Hintergrund, das stört mich einfach.

2. Zeit

Beim Lesen will ich mich nicht beeilen müssen. Ich lese also nur ungern unter Zeitdruck, wenn ich weiß, dass ich noch weg muss oder noch etwas erledigen muss. Am liebsten lese ich deswegen abends im Bett, weil ich dann schon alles Wichtige an diesem Tag getan habe. Oder am Wochenende, da kann ich auch alles etwas ruhiger angehen lassen.

3. Wärme

Beim Lesen mag ich nicht frieren. Seit mein Freund mir meine wunderbare Snug Rug (=flauschige Decke mit Ärmeln) geschenkt hat, sind kalte Hände beim Lesen Vergangenheit. Ich find’s toll! ❤

4. einen bequemen Ort

Ich lese zwar auch mal unterwegs, im Zug oder im Bus, aber am liebsten kuschle ich mich auf mein Sofa oder in mein Bett. Ein Bonus hierzu wäre noch eine schöne Tasse Tee oder Kaffee.

5. eine (halbwegs) aufrechte Sitzhaltung

Im Liegen lese ich nicht gerne, ich finde das unbequem. Meistens schläft mir dann ein Arm ein oder ich weiß von vornherein gar nicht, wie ich mich am besten positionieren soll. (Dafür haben einige von euch ja eine Schmuserolle oder Leselotte. Kann mir jemand mehr dazu berichten? Ist das wirklich so bequem? Lässt sich damit gut im Liegen lesen?)

6. Licht

Wenn es zu dunkel ist, sehe ich einfach nicht mehr gut genug (ich trage eine Brille) und muss dann meine Augen zu sehr anstrengen. Zu grell soll das Licht aber auch nicht sein, also am besten Tageslicht oder meine Leselampe am Bett.

7. Ein Buch (in Papierform)

Ich bin kein Mensch, der gerne am Bildschirm liest. Deshalb habe ich auch keinen Ebookreader. Ich verstehe zwar, warum viele das prkatisch finden und vielleicht ändere ich meine Meinung auch irgendwann, aber im Moment will ich einfach noch nicht auf das haptische Leseerlebnis verzichten. Darauf, wie die Seiten sich anfühlen, darauf, verzückt über ein schönes Cover zu streichen oder gar auf den Geruch von einem gerade aufgeschlagenen Buch.

8. Motivation

Manchmal bin ich einfach nicht in Lesestimmung, solche Phasen gibt es bei mir. Dann sehe ich mir lieber eine Serie an oder spiele eine Runde. Ich zwinge mich schon lange nicht mehr zum Lesen, wenn ich mal einfach keine Lust habe.

9. Ein Lesezeichen

Das kann nur ein Kassenzettel sein oder auch ein richtiges schönes Lesezeichen. Aber ich kann mir sonst einfach nicht merken, auf welcher Seite ich das Buch zugeschlagen habe. Und ich will nicht jedes Mal lange nach der Szene suchen müssen, die ich zuletzt gelesen habe.

10. Mein Notizbuch

Ich führe in meinem Notizbuch eine Liste über meine gelesenen Bücher. Ansonsten habe ich nämlich nächsten Monat schon vergessen, welche Bücher ich in diesem gelesen habe. Bis jetzt ist das nur eine reine Aufzählung, aber vielleicht baue ich das Ganze irgendwann noch aus und notiere mir auch kurze Informationen und meine Bewertung.

So, das sind meine 10 Dinge. Nächste Woche wird es für mich schon wieder schwierig, weil ich bisher nur wenige Dystopien gelesen habe. Aber immerhin komme ich so sicher an einige gute Buchtips.