Archiv | Juni 2014

Falling into you. Für immer wir / Jasinda Wilder

Cover "Falling into you"Titel: Falling into you. Für immer wir (Falling into you)

Autor: Jasinda Wilder

Seitenzahl: 314

Woher ich es habe: von Blogg dein Buch zur Rezension erhalten

Ich möchte mich ganz herzlich beim Mira Taschenbuch Verlag für die Übersendung des Buches bedanken!

Handlung:

Schon seit ihrer Kindheit sind Nell und Kyle die besten Freunde. Doch als Nell mit 16 endlich ihr erstes Date mit Kyles bestem Freund Jason haben soll, geschieht schließlich das, worauf das Umfeld der beiden schon seit langem gewartet hat: Nell und Kyle gestehen sich ihre Liebe und sind von nun an ein Paar. Alles könnte perfekt sein, doch dann stirbt Kyle 2 Jahre später bei einem Unfall. Nell ist am Boden zerstört und gibt sich die Schuld am Tod ihres Freundes. Auf der Beerdigung trifft sie auf dessen großen Bruder Colton und zwischen den beiden besteht sofort eine magische Anziehungskraft. Doch Nell darf diesem Drang nicht nachgeben, denn – so findet sie – Glücklichsein hat sie nicht mehr verdient.

Eigene Meinung:

Über das Cover des letzten Mira-Titels, den ich rezensiert habe, konnte ich mich ja nur mäßig begeistert zeigen. Die Gestaltung von „Falling into you“ finde ich aber extrem gelungen, das Cover spricht mich wirklich an. Das geschmackvolle, an den Rändern leicht verschwommene Titelbild drückt wunderbar die Stimmung des Romans aus und dürfte die Zielgruppe sicherlich auf Anhieb ansprechen. Raffiniert ist auch, dass das Cover auch auf der Buchrückseite fortgesetzt wird und erst dort zu sehen ist, dass die junge Frau auf dem Bild ein Herz in der Hand hält. Hier stimmt wirklich alles: Bildauswahl, Farbschema, Schriftart – super! Im Inneren kommt das Buch dann allerdings recht schmucklos daher, aber es kommt ja auch auf den Inhalt an, nicht wahr?

Gerührt hat mich gleich zu Beginn die Widmung der Autorin an all diejenigen, die wissen, was es bedeutet, einen geliebten Menschen zu verlieren. Das schafft sofort einen viel persönlicheren Zugang zur Handlung und die gewählten Worte sind so traurig wie wahr. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen zeitlichen Ebenen. Es beginnt zunächst mit der Vergangenheit und erzählt, wie Kyle und Nell zueinander gefunden haben. Anschließend springt die Handlung in die Gegenwart, etwa 2 Jahre nach einer schicksalhaften Begegnung zwischen Nell und Colton. Diese beiden sind es auch, die abwechselnd ihre Geschichte erzählen – ein gelungener Aufbau, wie ich finde, denn so ist der Leser bei allen wichtigen Ereignissen hautnah dabei.

Die Protagonisten, zumindest die der Gegenwart, mochte ich sehr. Nell ist ein sympathisches Mädchen, das eigentlich so voller Leben und Energie steckt, das sich seit dem Tod ihres Freundes aber mit furchtbaren Geistern herumschlägt. An Colton gefiel mir, dass er nicht der typische Bad Boy ist. Natürlich hat er Tattoos und macht Musik, auf der anderen Seite ist es ihm aber gelungen, seiner Gang-Vergangenheit den Rücken zuzuwenden. Und seine Schwäche, die man im Verlauf des Romans kennen lernt, macht ihn für mich noch liebenswerter und greifbarer. Kyle hingegen blieb für mich blass und unnahbar. Vielleicht lag es daran, dass ich ihm nur in wenigen Szenen begegnet bin oder daran, dass er damals noch ein Teenager war, aber ich konnte zu ihm keine Beziehung aufbauen. Er wirkte auf mich sehr naiv und, ehrlich gesagt, ein wenig spießig.

Die Handlung an sich hat mich im Verlauf der Geschichte mehrmals zu Tränen gerührt und ich konnte wirklich mit beiden Beteiligten mitfühlen. Nell trägt so unglaublich große Schuld mit sich herum und auch Colton ist im Leben bisher nur wenig Gutes widerfahren. Umso verständlicher, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen und – wie Colton im Roman sagt – sie sind gut für einander. Dennoch kann ich auch nachvollziehen, wie schwer es ihnen fällt, diese Tatsache zu akzeptieren, denn schließlich waren Kyle und Colton Brüder, wenn auch so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Der Schluss der Geschichte kam für mich sehr plötzlich und unerwartet und wenn ich etwas an diesem Roman kritisieren kann, dann wohl dieses. Der Schicksalsschlag, der die beiden ereilt und Coltons Geheimnis, das schließlich ans Licht kommt, waren mir ein wenig zu viel. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn „Falling into you“ ist wirklich das Highlight unter den New Adult-Romanen der letzten Zeit und ich freue mich deshalb schon sehr auf „Falling into us. Dein für immer“, welches im Oktober erscheint und die Geschichte von Jason und Nells Freundin Becca erzählt.

Fazit: eine ganz besondere Liebesgeschichte, die zu Tränen rührt

5K

 

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Mein Lesemonat Mai

Hier kommt, mal wieder etwas verspätet, mein Lesemonat Mai. Ich kann es schon mal vorwegnehmen: er war relativ mittelmäßig. Es gibt nur ein klares Highlight, nämlich „To all the boys I’ve loved before“ von Jenny Han, das ich wirklich großartig fand. Mein Flop des Monats, und bisher auch des ganzen Jahres, war „Jersey Angel“ von Beth Ann Bauman. Eine schreckliche Protagonistin, eine mehr als seltsame Handlung – nein, das war so gar nichts für mich, dabei liebe ich doch Sommergeschichten! Der Mai stand übrigens sehr im Zeichen eben dieser, insgesamt waren es 4 von 8 Bücher, die richtig sommerlich waren.

Gelesen:

Es duftet nach Sommer / Huntely Fitzpatrick
4K

To all the boys I’ve loved before / Jenny Han
5K

Jersey Angel / Beth Ann Bauman
2K

Ach wie gut, dass niemand weiß / Alexa Hennig von Lange
3K

Weil ich Will liebe / Colleen Hoover
3K

Summer of Love / Abby McDonald
4K

Wilder Sommer / Fiona Wood
4K

Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe / A.J. Betts
4K

= 8 Bücher mit insgesamt 2955 Seiten und einer Durchschnittsbewertung von 3,6 Kirschen.

 

Arvelle & ich – die Geschichte einer langjährigen Beziehung

Heute möchte ich euch ein wenig von Arvelle erzählen. Viele von euch kennen Arvelle sicher bereits, aber für alle anderen erst einmal kurz, um was es eigentlich geht: Arvelle ist ein Buch- und Medienversand, der schon seit 2007 existiert. Am Anfang gab es nur die so genannten „Schnäppchen“ dort zu kaufen, also Mängelexemplare, Restauflagen usw. Seit einer Weile kann man dort aber auch neue Medien kaufen, es gibt Bücher, Hörbücher, Musik, DVDs und Nonbooks. Darüber hinaus finden regelmäßig bestimmte Schnäppchenaktionen statt und es lockt das „Angebot des Tages“. Und noch ein besonderes Appetithäppchen: seit kurzem werden auch Aktionspakete angeboten, in denen man ganze Reihen oder auch thematisch zusammengestellte Bücher günstig erwerben kann.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Arvelle liefert ab 19 Euro Warenwert kostenlos innerhalb Deutschlands. Und die erreiche ich eigentlich immer, auch wenn schon mal ein Buch nur in meinen Warenkorb hüpft, um die magische Grenze zu überschreiten. Sehr gut gefällt mir übrigens die Idee von Arvelle, seine Kunden zu beschenken. Ab einem Bestellwert von 30 Euro kann man sich aus einem kleinen, aber feinen Angebot einen Titel als Geschenk aussuchen. Ab 60 Euro gibt es dann eine weitere Auswahl und eine letzte bei 90 Euro Bestellwert. Natürlich werden die Geschenke je nach Stufe immer hochwertiger. Und sie wechseln regelmäßig, so dass Vielbesteller sich nicht immer nur dieselben Artikel aussuchen können.

Ich weiß gar nicht genau, wie lange ich schon Kunde bei Arvelle bin, aber alles begann auf jeden Fall mit einer Empfehlung in meinem Stamm-Bücherforum, dem Büchertreff. Neugierig wie ich nun mal bin, kaufte ich damals zum ersten Mal ein und war begeistert. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert, denn bisher war ich wirklich mit jeder einzelnen Bestellung zufrieden. Ich muss aber gestehen, dass ich ein Schnäppchenjäger bin. Auch wenn Arvelle auch neue Bücher anbietet, liebe ich es, die Neuheiten nach Titeln zu durchsuchen, die ich entweder schon immer haben wollte oder von denen ich bis dahin gar nicht wusste, dass ich sie unbedingt brauche. *hust* Außerdem folge ich Arvelle auf Facebook und da bekomme ich natürlich auch mit, wenn neue Artikel eingestellt werden. Auf manches entsteht dann auch ein richtiger Run – wie zum Beispiel vor einigen Tagen auf das Aktionspaket zu „Alterra“ von Maxime Chattam, das in dieser speziellen Ausgabe nicht mehr aufgelegt wird.

Vielleicht noch etwas zum Zustand der Bücher: Arvelle hat zur Bewertung des Zustands ein System von 1 bis 5 Sternen eingeführt und das Stichwort „Neuware“. In einem Schema ist nochmal genau aufgeführt, was Arvelle unter welcher Sterne-Kategorie versteht, aber auch in der Artikelbeschreibung ist vermerkt, welche Mängel ein Buch oder Angebot hat. Ich persönlich bin ja sehr heikel mit meinen Büchern und halte mich daher an alle Bücher mit 3 Sternen und aufwärts. Damit bin ich bisher immer gut gefahren und kann es euch nur so empfehlen, wenn ihr selbst auch ein wenig ähm…. speziell seid, wenn es um den Zustand eurer Bücher geht.

Zum Abschluss will ich euch aber noch zeigen, wie meine letzte Bestellung aussah:

Arvelle

Wie man sieht, gehöre ich auch zu denjenigen, die mit Begeisterung „Dschinnland“ von Kai Meyer in ihren Einkaufskorb geworfen haben. Ich mag den Mann einfach und nachdem mich seine letzten beiden Romane so begeistert hatten, musste ich dieses Buch einfach haben. Ansonsten ist noch das ein oder andere Jugendbuch dabei. Da ich mich für Japan interessiere, durften auch die japanischen Märchen mit und weil ich eine wunderschöne Clematis auf dem Balkon habe, auch noch ein Buch zur Pflege. „Shakespeare Undead“ war dann mein Geschenk der Bestellung, denn insgesamt habe ich knapp über 35 Euro bezahlt – nicht übel für 7 Bücher, oder?

Habt ihr schon mal bei Arvelle bestellt? Wart ihr zufrieden? Und wenn ihr noch nie dort bestellt habt: werdet ihr es jetzt mal ausprobieren?