Top Ten Thursday #151

Yay, da bin ich wieder und habe doch tatsächlich meine guten Vorsätze eingehalten. Wie ihr sehen könnt, klappt das mit dem regelmäßigen Bloggen zurzeit ganz gut. *auf Holz klopf* Auch heute bin ich also wieder beim Top Ten Thursday von Alice dabei. Sie hat wieder einmal ein  interessantes Thema für uns parat, es lautet:

TopTenThursday

10 Dinge, die auch an einem Charakter / einer Story während des Lesens stören

  1. Grundsätzlich kann ich Dreiecksbeziehungen nicht leiden. Zwar gibt es durchaus Romane, in denen ich das gelungen finde, aber dieses ständige „Frau zwischen 2 Kerlen“, wobei natürlich meistens einer der Nette, Sympathische und einer der Bad Boy ist, das geht mir doch ziemlich auf die Nerven.
  2. Passend dazu mag ich unerträglich naive und unselbstständige Protagonistinnen nicht. Frauen und Mädchen, die immer auf den Prinzen auf dem weißen Ross warten, der sie rettet, anstatt ihr Leben einmal selbst in die Hand zu nehmen. Das ist doch heute auch gar nicht mehr zeitgemäß.
  3. Klischees kann ich auch so gar nicht leiden. Mädchen aus gutem Hause trifft auf Bad Boy usw. Ihr wisst sicher, was ich damit meine. Charaktere dürfen schon gerne ein paar Schichten mehr haben.
  4. Ich mag es auch nicht, wenn eine Handlung überfrachtet mit Problemen ist, wenn ein Autor oder eine Autorin alle möglichen Themen in einen Roman gepackt hat, ohne dass die einen Sinn an dieser Stelle ergeben. Es gibt Bücher, die finden da eine gute Balance, dass es nicht übertrieben wirkt und solche, da hat man wirklich das Gefühl, jemand wollte bestimmte Dinge unbedingt einbringen, wusste aber nicht, wie.
  5. Mir ist bewusst, dass es bei der Masse an erhältlichen Büchern schwer ist, noch etwas Neues zu schaffen. Aber die endlosen Variationen ein- und desselben Themas langweilen mich doch. Junges Mädchen trifft geheimnisvollen, schönen(!) Mann, der sich als Vampir/Werwolf/Geist etc. entpuppt. -> Sorry, kenn‘ ich schon! Auch bei den Dystopien gibt es inzwischen wenig Innovatives.
  6. In Liebesgeschichten stört es mich auch, wenn sich ein Hin und Her zwischen den beiden Turteltauben wirklich über das gesamte Buch hinzieht und sich immer wieder gleiche Konflikte wiederholen. (Seltsamerweise entwickeln solche Geschichten trotzdem einen Sog auf mich. Das versteh‘ mal einer…)
  7. Nervig finde ich es auch, wenn ein Charakter seinen eigenen Wert nicht erkennt und sich ständig selbst herabsetzt. Meistens sind das hübsche junge Mädchen mit einem klugen Kopf, die meinen, sich vor dick geschminkten, reichen Tussis verstecken zu müssen. So etwas ärgert mich – Mädels, wo ist euer Selbstwertgefühl?
  8. Was auch gar nicht geht, ist für mich, wenn eine Handlung nicht ordentlich recherchiert ist. Wenn man als Leser merkt, der Autor oder die Autorin weiß gar nicht so genau, worüber er da spricht. Im Gegenzug finde ich nämlich, dass man es einfach spürt, wenn jemand in seiner eigenen Geschichte aufgeht und sich etwas dabei gedacht hat.
  9. Selbes wie für Punkt 8 gilt auch für Rechtschreibfehler. Da bin ich vielleicht pingelig und es geht mir da auch nicht um einzelne Makel, aber ein ordentliches Lektorat muss schon sein, finde ich!
  10. Ich mag zu 99% keine historischen Settings. Woran das liegt, kann ich nicht genau festmachen. Es ist nicht so, dass ich ein Desinteresse für Geschichtliches hätte, im Gegenteil, aber historische Romane sind zum Großteil einfach nicht meines. Da lese dann lieber ein Sachbuch oder sehe eine Dokumentation dazu.

So, das war es für heute wieder. Es war wirklich interessant, sich mal damit zu beschäftigen, was einen so an Charakteren und Handlungsfäden stört. Manches hat man da sofort im Kopf, für manches musste ich ein wenig in meinem Gedächtnis kramen und mir ansehen, was ich an von mir eher schlecht bewerteten Büchern zu bemängeln hatte. Jetzt bin ich schon sehr gespannt, was mir zum nächsten Top Ten Thursday so einfallen wird.

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Ein Kommentar zu “Top Ten Thursday #151

  1. Hey,
    schön das du mir den Link noch geschickt hast. Deinen Punkten kann ich nur zustimmen, auch wenn ich gegen Dreiecksgeschichten an und ab nichts habe, wenn die Story gut ist und der Autor mich fesselt kann ich über gewisse Punkte hinweg sehen.

    LG Alice

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