Top Ten Thursday #50

Ja, ich weiß, ich bin ein wenig spät dran, denn heute ist ja schon Freitag. Aber immerhin habe ich eine gute Ausrede, denn ich bin leider schon seit Mittwoch etwas kränklich. (Wie soll man sich auch wehren können, wenn das halbe Büro erkältet ist?!). Jetzt aber schnell meine Antworten auf Alice Frage diese Woche:

10 Biografien aus eurem Bücherregal

Ich muss gestehen, dass Biografien nicht gerade hoch im Kurs bei mir stehen, trotzdem habe ich einige Exemplare gefunden:

  • Bertolt Brecht. Leben Werk Wirkung von Jan Knopf: Das musste einfach sein, denn 1. ist Brecht mein allerliebster Klassiker und 2. Jan Knopf der beste Literaturprofessor und Chef, den ich je hatte!
  • Leben, um davon zu erzählen von Gabriel Garcia Marquez: ich liebe Marquez, ein grandioser Autor!
  • 84, Charing Cross Road von Helene Hanff: Zugegeben, nicht unbedingt eine Biografie, aber da in diesem Buch die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft erzählt wird, erfährt man durchaus einiges über das Leben der beiden Briefeschreiber. Sehr zum empfehlen!
  • Che Guevara. Leben Werk Wirkung von Stephan Lahrem: Aus derselben Reihe wie der Brecht-Band; zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Biografie noch nicht gelesen habe.
  • Du musst wandern von Manuel Andrack: eine Mischung aus biographischen Elementen und einem Wanderführer. Ich mag den Mann, auf mich wirkt er sehr sympathisch.
  • Skin Game. A memoir von Caroline Kettlewell: ein autobiographischer Bericht einer jungen Frau, die sich jahrelang selbst verletzt hat – sehr bewegend!
  • Mein verwundetes Herz von Martin Doerry: dieses Buch enthält einen Briefwechsel zwischen der Jüdin Lily Jahn, die von 1943 bis 1944 in einem Arbeitslager gefangen gehalten und anschließend nach Auschwitz deportiert wurde, und ihren Kindern. Das Buch hat mich sehr berührt.
  • Trauer und Hoffnung von Noa Ben Artzi-Pelossof: Die Enkelin des 1995 ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin erzählt von sich selbst, ihrem Großvater und der Situation in ihrem Land. Ich habe mich damals sehr für diesen Mann interessiert, obwohl ich zum Zeitpunkt des Attentats erst 14 Jahre alt war.
  • Yitzhak Rabin. Held von Krieg und Frieden von Doron Arazi: auch eine Biografie aus dieser Zeit, ein wirklich großer Mann!

Zehn Bücher habe ich heute nicht geschafft, aber immerhin neun. Nicht schlecht, finde ich, dafür dass ich eigentlich nur selten Biografien oder biografische Romane lese. Das Thema für nächste Woche sieht auf den ersten Blick recht einfach aus: 10 Dinge, die ihr zum Lesen braucht.

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